mediengestaltung, webdesign, printdesign

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d.fabig Mediengestaltung,
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Contenido – Content Management System

CONTENIDO ist ein freies Content-Management-System, das bereits seit dem Jahr 2000 von der four for business AG als Open Source CMS veröffentlicht wurde und seitdem weiter entwickelt wird.

Aktuell gibt es zwei Versionen, die 4.8.20 und die 4.9.x
Eine Weiterentwicklung findet nur noch für die 4.9.x Version statt, die offizielle Laufzeit der Version 4.8.x endet am 31. August 2015.

Prinzipiell kann man CONTENIDO den strukturierten CMS zurechnen, die Inhalte anhand einer Struktur abspeichern, im Gegensatz zu Weblogs, die Inhalte chronologisch sortieren.
CONTENIDO könnte man als Web-Teil eines Enterprise-Management-Systems (ECM) verstehen, je nach Umfang und Anspruch.

Die Möglichkeiten von CONTENIDO sind sehr umfangreich, nur um einige der wichtigsten zu nennen:

  • Inter- Intra- und Extranet
  • Content-Provider (Inhalte-Lieferant, z.B. als HTML, PDF, XML)
  • Multi-Mandanten-Systeme
  • Content-Syndication (Inhalte Mehrfachnutzung)
  • Mehrsprachigkeit im Core (synchronisiert)
  • Detailliertes Rechtemanagement
  • Continuous Integration Unterstützung
  • Workflows
  • Mobile Seiten
  • Geschlossene Frontendbereiche (B2C, B2B)
  • Strikte Trennung von Frontend- und Backend-Usern
  • Dateiverwaltung
  • Freie Gestaltung
  • uvm.

CONTENIDO ist für den Benutzer/Redakteur leicht zu erlernen. Das ist die Erfahrung mit unseren Kunden und unserer Kunden.
Dabei hilft ihm auch die aus dem PC-Bereich bekannte Baumstruktur und das Insite-Editing (Inhalte in Webdarstellung bearbeiten, und WYSIWIG-Editor).

CONTENIDO wird oft für kleinere Webseiten benützt, ohne dass es mit seinen Möglichkeiten ausgereizt wird. Aber es gibt auch große Anwendungen, die auf mehreren Servern laufen. Von außen sieht man es einer Contenido-Webseite nicht an, ob es eine Einzelinstallation ist oder ein Multimandanten-System mit mehreren Domains oder mit nachgeschalteter Content-Provider Installation (z.B. als Produktedatenbank).

CONTENIDO trennt, wie viele Content Management Systeme, Layout, Funktion und Inhalt.

Das HTML-Layout bestimmt zusammen mit dem CSS das Design, wobei die Funktionalität beliebig in das Layout eingebaut werden kann, durch plazieren von Containern. Diese Container bieten im Template dann erst den Platz für die Funktionen.
Der Zwischenschritt des Containers bedeutet, dass erst im Template die Funktion zugewiesen wird und nicht schon im HTML-Layout, es wird nur der Platz bereitgestellt. Dadurch ist es oft möglich, nur ein einziges HTML-Layout zu verwenden, obwohl die späteren Seiten ganz verschiedene Funktionalitäten haben. Container können theoretisch beliebig viele gesetzt werden, so dass nahezu beliebige Gestaltung und Funktionalität möglich ist. Und das, ohne die Übersicht zu verlieren, wo was verwendet wird.
Die Funktionalität wird durch Module (PHP-Programme) bereitgestellt, mit denen in den Templates die Container gefüllt werden.
Erst die Module liefern die Inhalte für die Seite, ob Navigation, Bild, Slider, Text oder anderes.

HTML + Container = Layout
Layout + Module = Template
Artikel + Template = Seite

Daneben spielen Kategorien eine wichtige Rolle, in die Artikel eingebunden werden. Der Kategoriebaum spiegelt im wesentlichen den Menübaum wider (wobei der Aufbau auch ganz anders sein kann, je nach Anforderung und Gestaltung). Eine einzelne Kategorie ist ähnlich zu sehen wie ein Behälter, der mehrere Artikel enthalten kann. Artikel werden lediglich an eine Kategorie gebunden, sie können also auch verschoben werden. Um ein Menü im Web anzuzeigen, benötigt es eine Kategorie und ein Start-Artikel darin, leere Kategorien werden nicht angezeigt.
Im Zusammenhang mit Online/Offline Steuerung, Startartikel-Subartikel Schaltung, Zeitsteuerung der Artikel, geschützter Bereiche und Rechteverwaltung samt Workflow lassen sich viele Anforderungen abdecken.

Der Frontendbereich hat eine eigene Rechteverwaltung (User, Gruppen), mit der sich z.B. eine getrennte Customer und Business Lounge einrichten lässt. z.B. Downloadbereiche für Kunden, Bildergalerien für eingeladene Besucher, Infobereiche für externe Mitarbeiter und Business-Bereiche für Geschäftskunden. Selbst die Nutzung als Framework für weitere Frontend-Ansprüche ist möglich, in Verbindung mit Eigenentwicklungen (Module, Plugins, Chains). Die Trennung von Frontend- und Backend-User hat den Vorteil, dass ein Frontend-User nie das Backend zu sehen bekommt, nie den Loginbereich, er befindet sich stets "in der Webseite".

Das Backend ist quasi räumlich getrennt vom Frontend, schon der Mandantenfähigkeit geschuldet. Ein Mandant bildet einen Frontend-Bereich ab und befindet sich in einem Verzeichnis parallel zum Backend. So können mehrere* Mandanten parallel mit einem Backend erstellt und mit jeweils verschiedenen Domains belegt werden. *Am Ende entscheidet der Server, wie viele Mandanten er erträgt. Das Backend kann eine eigene Domain oder Subdomain erhalten, die von Suchmaschinen ausgeschlossen wird. CONTENIDO User loggen sich in diesem Backend ein und befinden sich gleich in ihrem Mandanten.
Der Mandant kann wiederum mehrere Sprachen beinhalten, wobei die Rechteverwaltung auch nach Mandanten und Sprachen unterscheidet. So kann ein User für Mandant 3 und die Sprache Deutsch zugelassen sein, ohne Zugriff auf die anderen Bereiche.
Damit bei größeren Nutzerzahlen alles seine Ordnung hat, kann man eigene Administratoren je Mandant und Sprache einsetzen, oder mehrere Sprachen und mehrere Mandanten oder alle. Nur der Superadminstrator hat auf alles Zugriff, alle Sprachen und alle Mandanten. Es kann mehrere Superadministratoren geben. Ebenso wie im Frontend lassen sich auch die Backend-User in Gruppen einteilen, was die Verwaltung oft erheblich vereinfacht. Natürlich kann man für jeden Nutzer ein eigenes Rechteschema aufbauen, z.B. jemanden der nur die Dateiverwaltung bearbeiten darf. Die Rechteverwaltung ist sehr ausgefeilt und zusammen mit dem Workflow bietet es einiges an Möglichkeiten.

Die Mehrsprachigkeit teilt sich grundsätzlich in zwei Bereiche: Frontendsprache und Backendsprache.
Während sich der Backend-User in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Holländisch einloggen kann, sind für das Frontend beliebige Sprachen darstellbar. Die Backend-sprachen finden sich in .po und .mo Files wieder, die sicher durch weitere Sprachen ergänzt werden können.  Das ermöglicht es, auch internationale Backend-User arbeiten zu lassen. Die Frontend-Sprachen für das Web werden für jeden Mandanten extra eingestellt, so kann eine Webseite Deutsch und Englisch sein während die andere in Englisch, Russisch und Chinesisch ist. Die Sprachverwaltung bezieht sich nicht nur auf die Textinhalte, sondern auch auf die Modul-Übersetzungen, Kategorien und die Medienverwaltung (Dateiverwaltung), so dass eine vollumfängliche Übersetzung von Haus aus möglich ist.
Zusammen mit der Rechteverwaltung und Synchronisation kann man z.B. einem chinesischen Muttersprachler genau die Rechte geben, dass er in einem Mandant nur Chinesisch bearbeiten darf und auch nur das, was ihm synchronisiert wurde (Kategorien und Artikel). Er sieht nichts weiter als das und wenn noch ein Workflow vorgeschaltet wird, kann ein Chefredakteur die Arbeit begutachten bevor es freigeschaltet wird.